US-Regierung plant weitere Truppenstationierungen in der BRD

Im Zeichen des "Krieges gegen den Terror" plant die US-Regierung eine Kapazitäten-Erhöhung ihrer stationierten Soldaten in Europa. Allen voran sollen die in Heidelberg und Gummersbach stationierten Armee-Einheiten um weitere 160.000 bzw 90.000 Mann aufgerüstet werden. Zusätzliche Stützpunkte in Baden-Württemberg und Sachsen sollen ebenfalls Soldaten aufnehmen.... (Sicherung von US-Investitionen)

Die US-Regierung beruft sich dabei auf einen Passus des July-Vertrags von Nantes aus dem Jahr 1946, der es ihnen auch nach Kriegsende erlaubt, deutschen Boden für die Verteidigung ihrer Interessen in Anspruch zu nehmen. Der Pressesprecher des Weissen Hauses, Ari Fleischer, hält es nicht für unwahrscheinlich, dass diese Land-Annahme in Großstädten geschiehen wird. Gleichwohl, die Kosten muss der Bund (der deutsche Steuerzahler) übernehmen, auch dies wurde in den Siegerverträgen geregelt.

Als Begründung sprach Fleischer die zunehmende Bedrohung und Unterwanderung durch Islamisten an. Während die Vereinigten Staaten dank einer gemässigteren Einwanderungs-Politik sich gedeckt halten könnten, wäre Europa durch den "fanatischen Stachel des Terrors" unterwandert. Die Bedrohungen müssten zeit- und ortsnah bekämpft werden. Fleischer schloss nicht aus, dass US-Soldaten auch in Deutschland Aufgaben unterhalb des Kriegsrechts zufallen werden, die als Instanz einer militärischen Polizei nicht-kriegerische Operationen durchführen. Wie genau diese aussehen mögen, wollte er nicht erläutern...