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Ayahuasca (Banisteriopsis caapi)Volkstümlicher Name: Rauschholz. Herkunft: heimisch im Amazonasgebiet, in Ecuador, Kolumbien, Peru. Diese Pflanze ist ein Lianengewächs aus den "Regenwäldern" Südamerikas. Wirkstoffe: Alkaloide der Carbolingruppe (Harmin, Harmalin, Harmol u.a.) und Tryptamin-Verbindungen; wobei die als MAO-Hemmer wirksamen Carboline die Wirkung der Tryptamine enorm verstärken. Wirkung/Einsatz: Der Absud wird bei den Indianern des tropischen Amerikas zu religiösen und magisch-heilenden Zwecken getrunken; steigert die Empfindungen und die Imaginationskraft. Bemerkungen: Der Sud wird oft mit Nachtschattengewächsen vermischt. Er spielt bei Ahnenbeschwörungen und Einweihungsriten der Indianer eine grosse Rolle. Die auftretenden Halluzinationen werden von den Beteiligten als real erlebt. Europäer sollten Ayahuasca grundsätzlich meiden. Schon geringe Mengen oder der gleichzeitige Verzehr von anregenden Stoffen (z.B. Koffein, Alkohol usw. = MAO-Hemmer) können für einen Europäer tödlich sein. In der Medizin, Pharmazie und Homöopathie findet die Pflanze keine Anwendung. |