Damiana  (Turnera diffusa)
Volkstümliche Namen: Männerkraft.
Herkunft: Die minzeähnliche Pflanze wächst in Mexiko, Kalifornien und Texas.

Wirkstoffe: Arbutin, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Harze, ätherisches Öl.
Angew. Pflanzenteil: Damianae folia = Damianablätter
Anwendung: 1.) Tee-Aufguss, 2.) Tee-Abkochung, 3.) Alkoholauszug, 4.) Beimischung zum Rauchtabak.

Wirkung/Einsatz: bei Überarbeitung, Nervösität, sexueller Schwäche, Impotenz (nach sexuellen Ausschweifungen), Spermatorrhoe, Verkümmerung der Hoden, ; zur Gehirnstärkung, Nierenanregung, Stärkung der männlichen Geschlechtsorgane; als Aphrodisiakum.
Nebenwirkungen: keine bekannt.

Bemerkungen: Bei langandauerndem Genuss von übergrossen Mengen sind Leberschäden möglich.

Am wirksamsten ist Damiana bei einer Mischung mit anderen sexualanregenden Drogen; z.B. mit Sabalbeeren, Muira-Puama u.ä.m.

Apotheken-Medikamente: Damiana war früher Bestandteil zahlreicher Präparate; teils Urologika, Prostatamittel und Aphrodisiaka. Inzwischen sind jedoch die meisten Damiana-Präparate verschwunden. Damiana-Urtinktur ist Bestandteil der Becogyn-Tropfen, die zur Behandlung von sexuellen Schwächen, Libidoverlust u.ä. empfohlen werden.