Giftsumach   (Toxicodendron quercifolium)
Volkstümliche Namen: Giftefeu.
Herkunft: heimisch in Nordamerika und Ostasien.

Ein kleiner Strauch mit 10 cm langen behaarten Blättern und mit rispigen Blütenständen. Die Pflanze führt einen hautreizenden Milchsaft.

Wirkstoffe: Urushiol, Glykoside, Gallusgerbsäure, Gerbstoffe.
Angew. Pflanzenteil: Rhois toxicodendron folia = Giftsumachblätter.
Anwendung: Alkoholauszug (starke homöopathische Verdünnung).

Wirkung/Einsatz: bei Gehirnhautentzündung mit Verlust des Erkennungsvermögens, Erregungszuständen, Nervenschmerzen, Ohrspeicheldrüsen-Entzündung nach Grippe oder Scharlach, starke Drüsenschwellungen, Herzklappenfehler, unwillkürlichem Harnabgang, chronischem Gelenk- und Muskel-Rheuma, bösartigem Ausgang einer Grippe, ; Hautleiden mit starkem Juckreiz.
Nebenwirkungen: stark giftig! Darf nur von Heilkundigen benutzt werden.

Bemerkungen: Der Hauptwirkstoff der Pflanze Urushiol zählt zu den stärksten Kontakt-Allergenen. Bereits geringste Mengen führen zu schwersten Entzündungen, die an den Augen Hornhauttrübungen, im Magen-Darm-Bereich Gastroenteritis und blutige Diarrhöen auslösen können.

Apotheken-Medikamente: Wird in der Allopathie nicht mehr verwendet. In der Homöopathie stellen die aus frischen Blättern gewonnenen Potenzen (D4 bis D6) ein wichtiges Basismittel dar.