Ginseng
(Panax ginseng)
Volkstümliche Namen: Kraftwurzel.
Herkunft: heimisch in Korea, China und Japan.
Die Wurzel der ausgewachsenen Pflanze wird etwa 12 cm lang und 2 cm dick. Sie treibt einen bis zu 60 cm langen Stengel, an dem ahornähnliche Blätter sitzen. Die Blüten sind unscheinbar und in Dolden angeordnet; die Beeren sind hellrot gefärbt.
Wirkstoffe: Ginsenoide, Panaxadiol, Vitamin B1 und B2, östrogene Stoffe, Glykoside, ätherisches Öl.
Angew. Pflanzenteil: Ginseng radix = Ginsengwurzel.
Anwendung: 1.) Teeaufguss auf Wurzelpulver, 2.) Pulver-Einnahme.
Wirkung/Einsatz: bei leichten Depressionen, Stressabbau, Erschöpfung, Blutunterdruck, Wechseljahrbeschwerden; mobilisiert körpereigene Abwehrkräfte, beschleunigt Genesungsprozesse, Kräftigungsmittel, sexuell anregend.
Nebenwirkungen: keine bekannt.
Bemerkungen: Der botanische Name 'Panax ginseng' beinhaltet die Wertschätzung dieser Droge in ihrer Heimat. So heisst 'pan' = 'alles', 'akomai' = 'ich heile', 'ginseng' = 'Menschenwurzel'.
Ginseng galt in China als Lebenselixier. Jahrhundertelang wurde ihr Gewicht in Gold aufgewogen. Die Droge unterstützt die Bildung der roten Blutkörperchen und den Aufbau von Körpereiweiss, verbessert die Gehirnleistung, sowie die körperliche und seelische Belastbarkeit bei Überforderung und im Alter.
Apotheken-Medikamente: Es gibt unzählige Monopräparate in Form von Kapseln, Dragees, Pastillen, Extrakten, Tinkturen, Elixieren. Bei den zahlreichen Kombinationspräparaten ist der Ginseng-Anteil unterschiedlich, oftmals sehr gering.
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