Goldmohn (Eschscholzia californica)
Volkstümliche Namen: Kalifornischer Mohn, Liebesgold.
Herkunft: heimisch in Kalifornien, Neu-Mexiko; kultiviert in Europa als Zierpflanze.

Die Mohnpflanze wird bis zu 60 cm hoch. Ihre blaugrünen Blätter sind fein zerteilt. Die langgestielten Blüten sind meist leuchtendgelb gefärbt, im Zentrum weisen sie einen orangeroten Fleck auf. Sie erreichen einen Durchmesser von 8 cm und öffnen sich nur bei Sonnenschein.

Wirkstoffe: Cryptopin, Allocryptopin, Protopin und andere Benzylisochinolin-Alkaloide.
Angew. Pflanzenteil: Eschscholziae herba = Goldmohn-Kraut
Anwendung: 1.) Tee-Aufguss, 2.) Alkoholauszug, 3.) Beimischung zum Rauchtabak.

Wirkung/Einsatz: Nervösität, Unruhe, Schlaflosigkeit, Kopf- oder andere Körperschmerzen; erzeugt eine leichte Euphorie.
Nebenwirkungen: keine bekannt.

Bemerkungen: In Amerika gelten die Wirkstoffe der Pflanze, vor allem in der Kinderheilkunde, als schmerzstillendes Schlafmittel.

Apotheken-Medikamente: Die Wirkstoffe sind in zahlreichen Kombinationspräparaten mit beruhigender Wirkung enthalten; so z.B. in Neurapas Tabletten, Aranidorm S Tinktur, Requiesan Tropfen, Somnium Dragees, Sanidormin Tropfen, Phytonoxon N Tropfen.