Lebensbaum  (Thuja occidentalis)
Volkstümliche Namen: Lebenszypresse.
Herkunft: Ist im östlichen Nordamerika heimisch; wird bei uns als Zierstrauch oder -Baum gehalten.

Wirkstoffe: Thujon, Borneol, Fenchon, Terpineol, Sabinen, Camphen, Sesquiterpene, Tropolonverbindungen, Thujaplicin, Thujasäure, Flavonoide, ätherisches Öl.
Angew. Pflanzenteil: Thujae herba = Lebensbaumkraut; verwendet werden meistens die Zweigspitzen jüngerer Triebe (Summitates Thujae).
Anwendung: 1.) schwacher Tee-Aufguss, 2.) Alkoholauszug (homöopathische Verdünnung!).

Wirkung/Einsatz: bei Neuralgien, Impfvergiftung, Rheuma, bakteriellen Infekten, brennenden Schmerzen in der weiblichen Harnröhre, Krampfschmerzen nach dem Urinieren, grünem Harnröhrenausfluss, Vorsteherdrüsen-Entzündung, Hautausschlägen, Warzen-Behandlung.
Nebenwirkungen: stark giftig; darf daher nur von Heilkundigen eingesetzt werden.

Bemerkungen: In der Homöopathie wird Thuja occidentalis vor allem gegen Neuralgien und Hautausschläge eingesetzt. Laien sollten sich auf jeden Fall von einem Heilkundigen beraten lassen und möglichst Fertig-Präparate benutzen.

Apotheken-Medikamente: Exberitox N (Lösung, Tabletten, Zäpfchen, Injektionslösung), Contramutan N, Resistan, Virubact, Toxiselect, Gripp-Heel, Engystol, Toxiloges N, Echtrosept u.a.