Yohimbe  (Pausinystalia yohimba)
Volkstümliche Namen: : Liebesbaum.
Herkunft: Der Yohimbe-Baum wächst in Westafrika.

Wirkstoffe: Yohimbin und andere lndolalkaloide, Gerbsäure.
Angew. Pflanzenteil: Yohimbehe cortex = Yohimbe-Rinde.
Anwendung: Tee-Abkochung.

Wirkung/Einsatz: Blutdrucksenkend, arterienerweiternd, bei Blutdruckschwankungen, Menstruationsstörungen, Impotenz, führt zu einer Mobilisierung endogener Reserven, erregt das im Rückenmark gelegene Genitalzentrum.
Nebenwirkungen: Keine. Bei einer Überdosierung können Erregungszustände, Schlaflosigkeit, Blutdruckerhöhung, Angst - sowie Übelkeit und Erbrechen auftreten. Bei Leber- und Nieren-Erkrankungen darf kein Yohimbin eingenommen werden! (Arzt oder Apotheker fragen!)

Bemerkungen: Verwendet wird die Baumrinde. Yohimbe kann mit anderen Drogen gemischt werden - z.B. mit Muira-Puama und Meerträubel. Durch den Zusatz von Vitamin C (Ascorbinsäure = lg je Tasse) kann man die Wirkung beschleunigen und verstärken. Mit möglich niedriger Dosierung beginnen! Vorsicht, Yohimbe ist ein starker MAO-Hemmer! Nie zusammen mit Alkohol, Beruhigungs- oder Aufputschmitteln einnehmen.

Eine viertel Stunde nach der Einnahme macht sich im Wirbelsäulenbereich Wärme bemerkbar. Dann treten leichte Veränderungen der Wahrnehmung auf, manchmal spontane Erektionen. Die sexuellen Aktivitäten wirken angenehm. Die sexuelle Anregung dauert etwa zwei bis vier Stunden. Danach folgt eine angenehme Phase der Entspannung. Anwendungsempfehlung: 3-8 Teelöffel Rinde in einem halben Liter Wasser 10 Minuten kochen; danach abgedeckt ziehen lassen, die Rinde absieben, lauwarm trinken. (Bei Bedarf Vitamin C oder andere Drogen zusetzen.)

Apotheken-Medikamente: Yohimbin ist in einigen Präparaten enthalten; z.B. Yohimbin Spiegel Tabletten, Yocon-Glenwood Tabletten.