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VIAGRA - inzwischen gibt es noch 'Viagra für die Frau' und 'Super-Viagra' für Impotente Ist VIAGRA eine Sex-Wunderpille oder "nur Geschäftemacherei"? Seit Urzeiten wissen Naturheilkundige, daß es in der Natur gegen fast jedes Leiden eine Heilmöglichkeit gibt. Auch die Pharmazie verdankt ihre Existenz dieser Tatsache; doch die Pharmazie wich von der natürlichen Heilmittel-Herstellung ab und begann im zunehmden Maße, die Medikamente synthetisch herzustellen (nicht immer zum Wohle der Menschen!). Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist die "Sex-Wunderpille VIAGRA".
Jeder Heilkundige, der die Wirkungen, Folgen und die zahlreichen Todesfälle nach einer Viagra-Einnahme analysiert, kommt unausweichlich zu der Schlussfolgerung: Viagra ist ein (synthetisch hergestelltes) Yohimbin-Präparat (der Wirkstoff wird 'Sildenafil citrat' genannt) und der Verkaufspreis dürfte im Höchstfalle 5% des jetzigen Viagra-Preises betragen. Die Wirkung der Yohimbe-Rinde (bzw. des Hauptwirkstoffes: Yohimbin) ist in Europa bereits seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Da Yohimbin die Gefässe erweitert, einen Blutstau in den Beckenorganen verursacht und die Erregbarkeit des Sakaralnervensystems erhöht, wurde es hauptsächlich als Aphrodisiakum und bei Impotenz eingesetzt. Doch Yohimbin birgt auch tödliche Gefahren: Menschen mit einem Nieren- oder Leberleiden müssen Yohimbin meiden. Bei der kleinsten Überdosierung tritt ein absoluter Schwächezustand ein; mit Erregungszuständen, Tremor, Schlaflosigkeit, Angst, Blutdruckerhöhung usw. Die grösste (und tödliche) Gefahr besteht darin, daß Yohimbin ein starker MAO-Hemmer ist, d.h. bei gleichzeitigem Verzehr von Beruhigungsmitteln, Aufputschern, antiallergischen Medikamenten, Narkotika, Alkohol, Koffein, Kakao, Bananen, Ananas (u.a. Lebensmitteln) werden die körpereigenen Enzyme gehemmt, so daß giftige Amine aufgebaut werden können - Endstation: Tod! Deshalb sollte man auf keinen Fall Viagra oder andere Yohimbin-Präparate ohne Beratung durch einen Heilkundigen zu sich nehmen. Die vorhandenen Gefahren bewirkten, daß Yohimbin-Präparate (z.B. Yohimbin-Spiegel Tabletten, Yocon-Glenwood Tabletten, testasa-e Kapseln u.ä.) aus den Apotheken verdrängt und nur noch selten angewandt wurden; lediglich in der Tierzucht verwendet man weiterhin Yohimbin-Präparate. Wer den Yohimbin-Gefahren und den Viagra-Fantasie-Preisen entgehen möchte und meint, er braucht potenzverstärkende Mittel, für den gibt es zahlreiche Alternativen; z.B. Muira-Puama, Quebracho, Barbasco, Yucca, Meerträubel, Kawa-Kawa, Sabalbeeren, Sassafras, Tigerkraut u.a.m. Diese Naturprodukte kann man sich im einschlägigen Kräuterhandel preisgünstig beschaffen. Noch ein Tipp "aus der Mottenkiste": Für eine Potenz-Therapie eignet sich besonders Muira-Puama. Wie wirkt Muira-Puama? Es regt das Nerven- und Sexualzentrum (Sakralnerv) an, mildert nervöse Reizbarkeit, erweitert die Blutgefässe, hilft bei Überarbeitung und erhöht die Sinnlichkeit; bei Frauen unterstützt es die Entfaltung unterentwickelter Brüste. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Zubereitung: 100g Muira-Puama, 50g Damiana, 10g Sabalbeeren, 3 Vanillen-Schoten, 3g Honigkraut in ein Gefäss tun und mit einer Flasche (1 Liter) 40%-igen Klaren übergiessen. Das Gefäss verschliessen und 3-4 Wochen ziehen lassen, jeden 2. Tag kurz aufschütteln. Danach den Gefäss-Inhalt in einen grossen Kochtopf schütten, nochmals mit einer Flasche Klaren übergiessen, gut verrühren und bei kleiner Flamme 20-25 Minuten kochen lassen. Dann den Kochtopf vom Feuer nehmen, mit einem Deckel abdecken und den Inhalt 2 Stunden abkühlen lassen. Den Sud in eine grosse Schüssel absieben, zwei Flaschen Rotwein dazukippen und gut umrühren. Jetzt kann das Gemisch in Flaschen abgefüllt werden. Anwendung: Jeden Tag nach dem Mittagessen oder vor dem Schlafengehen ein kleines Schnapsglas von dem Gemisch trinken. Die wirksame Menge ist zwar individuell verschieden; doch mehr als zwei Schnapsgläser täglich sollten nicht getrunken werden. Bei Bedarf kann man den Geschmack mit etwas Fenchel o.ä. verändern.
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