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Die Runen als Kraftform
Die Runenlehre ist eine Erkenntnislehre zum Begreifbarmachen und damit auch zur (mehr oder minder) perfekten Kontrolle des Übersinnlichen - ein esoterischer Weg. So wie die Runenesoterik gibt viele andere esoterische Wege und Religionen, die eine Antwort auf die Fragen suchen: Woher komme ich ? Wohin gehe ich ? Was ist Sinn und Zweck meiner Existenz ? Jeder Mensch wird früher oder später einen Wege suchen und auch finden, der zu ihm passt und den er bereit ist, zu gehen. Wie die Mathematik in den Naturwissenschaften ist die Runenlehre im esoterischen Bereich jene Handhabe, die uns befähigt, den richtigen Weg gefahrlos zu gehen. Sie definiert Regeln und Voraussetzungen zur Bewältigung der Problematik unserer Existenz.
Grundlagen:
In der Runenesoterik gibt es keine Dogmen - alles ist prüfbar und nachvollziehbar. Reinheit (reiner Raum, reine Umgebung, reiner Esoteriker). Ruhe (innere Ruhe und emotionslos bei der Anwendung von Runen und beim Runenritual). Zum besseren Verständnis werde ich die negative Version von Ruhe definieren: kein Hass, kein Zorn, keine Angst, keine Nervösität, kein Abwägen und Werten, keine Zuversicht, aber auch keine Liebe, kein Begehren, kein Schadenwollen. Der Schutz der grossen 3 ( Man = Wahrhaftigkeit / Ur = Treue / Tyr = Glaubwürdigkeit )Diese drei Qualitäten (Runen) sind das Lebensziel eines jeden Runenesoterikers. Sie werden nicht bloss gedacht und geschrieben, sondern gelebt (d.h.: jeder Runenesoteriker muß diese 3 Prinzipien zu seinem Lebensinhalt machen, nach ihnen zu leben - immer wahrhaftig, immer treu [insbesondere auch in Worten - treu] und dadurch immer glaubwürdig zu sein. Runenanwendung und Runenrituale - ausser zur Heilung - ohne den Schutz dieser grossen 3 sind nicht empfehlenswert und bewegen sich am Rande eines Missbrauches der Runenlehre. Der Schutz der grossen 3 beginnt erst dann, wenn man mindest die letzten 9 Tage nach ihren Prinzipien gelebt hat (also immer wahrhaftig, treu und damit auch glaubwürdig war). |