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Gesetzesrune - jene Rune, die die natürlichen, göttlich und kosmischen Gesetze in sich birgt und in ihnen wirksam ist. Die Rune der Rettung, des Rates - sie ist Recht und gerecht. Die Rune des Tanzes und des Rhythmus. Gerichtsbarkeit - Ritus - Einweihung - Bannrune. Sie erweckt das Höhere in sich selbst, die magische Fähigkeit des inneren Rates - Einschaltung in den Weltrythmus - in RIT ist nichts billiges oder niederes ! "Ich bin mein eigenes Recht, mein ist der Sieg über das Niedere." Sie ist eine Schwertrune und verpflichtet zu gerechtem Tun. Positiv ist das lange Erhaltenbleiben der Jugendkraft, weiser Rat, religiöses Empfinden, Recht und Ordnung sind das Ergebnis von Autorität und Verstand, Rettung aus Gefahr, dient bei rituellen Weihehandlungen. Sie weist auf Rita - das alte und Ur-Recht - hin, welches unzerstörbar und verbunden ist zu einer Einheit mit der Religion, der Besinnung auf die Göttlichkeit und damit Besinnung auf das Recht. Recht ist hier nicht als Gesetz zu verstehen, sondern als das Recht, das mit dem Menschen, mit dem, was der göttlicher Funke in uns ist, dargestellt wird, das, was mit uns zur Welt kam - ein ewiges, unverletzliches und vor allem nicht käufliches Recht (Schöpfungsrecht, göttliches Recht - darauf fusst diese Rune). Das innerliche, nach innen gerichtet Recht, das nach aussen erst seine Wirkung zeigt, wenn der Mensch in sich, in seinem Inneren recht denkt. Diese Innerlichkeit des Rechtes, dieser innere Wert gab unseren Vorfahren die Macht und Stärke, den überwältigenden Gewalten, die sie umgaben und bedrohten zu trotzen. Zahl 5, Runen-Mal: 21.3.-12.4., Pluto, hellrot, Kiefer, Eisen, Rosenquarz, Eule, Feuer (Feuergeister des Südens) Die Rune des Weiterlebenlassens, der Fortpflanzung, der Kunst und des Könnens. Abstammungsrune - Meister sind Lehrer - Magier - höhere Geheimnisse - Zauberschutzrune. Körperliche und geistige Steigerung, steigert Mut, Kühnheit und Können. Sie ist eine Schwertrune. Sie verpflichtet zum Selbstzeugnis, zur Selbsterkenntnis. Sie verhilft zur Gerechtigkeit - sie ist bei ihrer Erklärung an den betreffenden Stellen in der Edda auf das Wort Kuna (Frau) gerichtet: Die innere Gerechtigkeit des jungen Menschen - insbesondere z.B. bei Auseinandersetzungen nahestehender Personen. Man soll nichts durch Reden oder unüberlegte Handlungen kaputt machen. "Ein Teil für das Ganze." "Ich kann, was ich will" Diese Rune ist der Ausdruck des Ausgleichs, des inneren und äusseren Ausgleichs, der Selbsterkenntnis, der ausgleichenden Gerechtigkeit, zu deren Ausführung eben gehört, daß ein Mensch mit sich selbst zurecht kommen muß, um nach aussen einen gerechten Ausgleich schaffen zu können. Positiv ist, daß jedes ehrliche Wollen belohnt wird. Sie bringt die Entscheidung, die Intuition und die Inspiration, das erhöhte können - sie fördert die Zuneigung und dient manchmal auch der Fortpflanzung. Sie steigert das Kunstinteresse und die künstlerische Veranlagung. |