Die Runen-Praxis

Gezielter Kräfte-Einsatz

Mit möglichst geringen Kräften, mit möglichst geringstem Aufwand soll der maximale erwünschte Erfolg erzielt werden. Der Runen-Anwender konzentriert sich daher auf jenes Runenzeichen, dessen Inhalt und Bedeutung ihm zum Erreichen seines Zieles geeignet erscheint, nimmt den Inhalt des Zeichens in sein Bewusstsein auf und richtet (wie eine Antenne, die Signale ausstrahlt) ihn auf das Ziel aus (Polarisation).

Durch die Aufteilung in dienende, Schwert- und Machtrunen ist es uns möglich geworden, gezielt Runen - z. B. dienende Runen - in ihre spezifischen Kräfte zu zerlegen (z.B. braucht man eine Rune zum Heilen, dann wird man eine heilende Rune von vorne herein verwenden). Dies schränkt die Auswahl ein, verkürzt damit das Ritual und macht es effizienter.


Schwierigkeiten bei Runen-Kombinationen

Die gleichzeitige Anwendung von Runen aller 3 Gruppen (Dienende - Schwert - Macht) ist problematisch (da sie sich gegenseitig aufheben und unwirksam machen können). Dies könnte zum Missbrauch führen und für den Anwender schädlich werden.

Wenn z.B. eine Dienende zwischen Macht und Schwert steht, dann

  1. hebt sie entweder die Wirkung von Macht und Schwert auf oder
  2. es kann bei starken Machtrunen zum Rückschlag auf den Anwender kommen, ja es kann sich sogar ein Dämonium entwickeln - und dann ist kein Schutz mehr zulässig... denn
  3. Es gibt keine Rune für Gnade !!!

  1. Rit verweigert ihren Status ("es geht nur um Recht"), wenn links und rechts neben ihr eine unverpflichtende Rune steht - z.B. Bar - Rit - Is (was soll gerecht getan werden ?) - wenn sich der Anwender sehr sehr sicher ist und M U T (Man Ur Tyr - die grossen 3) zu seinem Lebensprinzip erhoben hat - nur dann kann er sich - sofern er unter dem Schutz der grossen 3 steht sich an solche Rituale heranwagen. Aber sogar beim Ritual des Richters beim Thing wird zwischen Bar und Rit ein Os (Verpflichtung zum Edelmut) eingefügt Bar - Os - Rit - Is (Es wird Recht getan mit Verpflichtung zum Edelmut).