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Ursprünglich meinte man mit Satanismus eine geistige Strömung, hauptsächlich in England, welche sich mit dem Bösem auseinandersetzte. Als Begründer gilt John Milton (sein Werk „Paradise Lost“, enthält den Satz „Lieber in der Hölle herrschen als im Himmel dienen“; engl.: “Better to reign in hell than to serve in heaven.”). Die bekanntesten Vertreter dieser Strömung waren die französischen Autoren Marquis Donatien Alfonse Francois de Sade (z. B. „Les 120 JournĂ©es de Sodome ou l'École du Libertinage“), dessen Gewalt und Vergewaltigung behandelnden Werke weltbekannt sind (nach Marquise de Sade ist später in der Psychoanalyse der „Sadismus“ benannt worden), Baudelaires manichäische Haltung zum Bösen mit seiner Ă„sthetik des Hässlichen findet Ausdruck im Gedichtband „Les Fleurs du Mal – Die Blumen des Bösen“, E.T.A. Hoffmanns fantastischer Roman „Die Elixiere des Teufels“ in Deutschland und Lord Byron in England („Der Korsar“, „Childe Harolds Pilgerfart“). Literatur
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